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Sommercamp


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Kultusportal Baden-Württemberg / Sommercamp Modellstandort Ravensburg

 

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SÜDKURIER / Minister Rudolf Köberle informierte sich über das „Sommercamp“ in Ravensburg – ein neues Projekt des Kultusministeriums

 

 


 

Presseberichte

 

Trotz Ferien: Kinder gehen freiwillig zur Schule

"RAVENSBURG - Die Sommerferien sind ganz schön lang. Manche Schüler haben Schwierigkeiten, nach sechseinhalb Wochen wieder in den Schulalltag zurückzufinden: morgens früh aufzustehen und zu büffeln. Aus diesem Grund hat das baden-württembergische Kultusministerium ein Pilotprojekt ins Leben gerufen. Unter anderem an der Ravensburger Neuwiesenschule."

 

 

"Ravensburg ist neben Freiburg, Ludwigsburg und Mannheim einer von vier Pilotstandorten der einwöchigen Sommerschulen. Dabei handelt es sich um ein bundesweit einmaliges Bildungs- und Betreuungsangebot in den Sommerferien, bei dem Jugendliche mit Förderbedarf mit und ohne Migrationshintergrund die Chance bekommen, schulische Defizite auszugleichen.

Schreiben und Theater spielen

In Ravensburg sind allerdings Schüler aller Leistungsstufen mit dabei. Neben Unterricht in Mathe, Deutsch und Englisch entwerfen sie in einer Schreibwerkstatt mit Autor Klaus Schuker eigene Texte und lernen mit Schauspielerin Jutta Klawuhn ein Theaterstück. Neuwiesen-Schulrektor Pasqualino Mauta betont, dass sowohl die Schüler als auch die drei Lehrerinnen von seiner Schule freiwillig eine Ferienwoche opfern.
Warum drücken angehende Achtklässler freiwillig ganztägig die Schulbank, obwohl sie doch ausschlafen, am Computer spielen oder sich mit Freunden im Freibad treffen könnten? "Ich möchte mich aufs nächste Schuljahr gut vorbereiten, außerdem bekomme ich ein Zertifikat für meinen Qualipass, was mir später bei der Berufswahl helfen kann", sagt der 13-jährige Tobias Thurner, der als Klassenbester einen Notendurchschnitt von 1,4 hat.
Der CDU-Landtagsabgeordnete und Agrarminister Rudi Köberle bedankte sich gestern beim Sponsor, der Stiftung Ravensburger Verlag, für die Unterstützung. ...

In den Jahren 2010 und 2011 sollen insgesamt 24 einwöchige Sommercamps im Bereich der Haupt- und Werkrealschule angeboten werden. Dafür werden 500000 Euro im Landeshaushalt bereitgestellt. Die Freude am gemeinsamen Lernen soll gefördert und ein guter Start ins neue Schuljahr vorbereitet werden. In den einwöchigen Sommercamps können Schüler im Laufe eines Schuljahres aufgetretene Lerndefizite ausgleichen und den Anschluss an den Leistungsstand der Klasse wieder herstellen.

Angebot ist kostenlos

Die Sommercamps finden ganztägig in der letzten Sommerferienwoche statt. Für das Schulprogramm stehen qualifizierte Lehrkräfte zur Verfügung, die die Jugendlichen in kleinen Gruppen täglich in verschiedenen Lerneinheiten in Deutsch, Mathematik und Englisch unterrichten. Daneben wird bei diesem erlebnisorientierten und zugleich kompakten Bildungsangebot großer Wert auf die Vermittlung von sozialen wie personalen Kompetenzen gelegt. ..."

Annette Vincenz, SCHWÄBISCHE ZEITUNG, 10.09.2010

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In der Ferienschule wird aufgeholt – Modellprojekt

"Im Südwesten läuft mal wieder ein Modellprojekt an. Doch das „Sommercamp" für schwächere Jugendliche ist eine gute Idee und sollte Schule machen.

Die Sommercamps sind überfällig

... Eine Ferienschule zu besuchen, mag Jugendliche zwar viel Überwindung kosten. Ihnen sollte ja auch nach monatelangem Leistungsdruck eine längere Erholung geboten werden. Doch schwächeren Schülern, um die sich zuhause ohnehin niemand kümmert, kann ein Sommercamp womöglich neuen Schwung verleihen. Erst recht, wenn damit auch ein Freizeitvergnügen einhergeht. Das Projekt war überfällig. Das Beispiel des Münsinger Gymnasiums ist zwar handgestrickt. Dass sich das Land anderswo auf Sponsoren stützt, birgt aber einen Extra-Anreiz.

STUTTGART - In der letzten Ferienwoche wird schon wieder unterrichtet: An vier Haupt- und Werkrealschulen treffen sich Jugendliche zum "Sommercamp" - wie in Ravensburg. Das von der Landtags-CDU angestoßene Modell zur Förderung schwächerer Schüler soll bald flächendeckend laufen. ...

In den "Sommercamps", die sich vor allem an Haupt- und Werkrealschulen ab Klasse acht richten, soll nicht nur gebüffelt werden. In Zusammenarbeit mit Sponsoren sind auch Projekte geplant. In der Ravensburger Hauptschule Neuwiesen wird Anfang September mit der Stiftung Ravensburger Verlag eine Schreibwerkstatt eingerichtet. ..."

Andreas Schanz, SCHWÄBISCHE ZEITUNG, 06.08.2010

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Anmerkungen der Schüler zur Schreibwerkstatt im Rahmen des „Sommercamp-2010“:

Was hat mir gefallen?

 

Was hat mir nicht gefallen?

 

Was habe ich gelernt?

 

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