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Sommerschulen in Baden-Württemberg

 

 


 

Presseberichte

 

Schüler lernen freiwillig

Sommerschule an der Barbara-Böhm-Gemeinschaftsschule - Schule einmal anders

 

 

Nach sechseinhalb Wochen wieder mit der Schule beginnen, das fällt Kindern und Jugendlichen oft schwer. Um ihnen den Einstieg leichter zu machen, gibt es die Sommerschule.
Diese sogenannten „Sommerschulen“ sind ein Angebot des baden-württembergischen Kultusministeriums. Sie werden an vielen Standorten angeboten mit unterschiedlichen Schwerpunkten, zum Beispiel Technik, Sport oder Kunst. In der letzten Woche der großen Ferien bekommen Schülerinnen und Schüler einer Gemeinde die Möglichkeit, an einer dieser Veranstaltungen teilzunehmen.
Geleitet werden die Sommerschulen von Lehrerinnen und Lehrern. Die Sommerschule in Ravensburg fand wieder statt an der Barbara-Böhm-Gemeinschaftsschule und stand im Zeichen der Erlebnispädagogik. Ravensburg ist der einzige Standort für die Sommerschule im weiten Umkreis. 17 Schülerinnen und Schüler der Barbara-Böhm-Gemeinschaftsschule und der Gemeinschaftsschule Kuppelnau haben in diesem Jahr daran teilgenommen.
Die teilnehmenden Schüler und Schülerinnen konnten Erfahrungen sammeln beim Jumping Fitness in der Tanzschule Deswemeer. An einem Nachmittag durften sie unter Anleitung des Schulsozialarbeiters, Stephan Launer, und seiner Kollegen im Flappach Stand-up-paddeln. Dafür konnten sie die, von der Stadt Ravensburg für diese Zwecke angeschafften Stehpaddelbretter benutzen. Unter Leitung des Schriftstellers Klaus Schuker wurde an allen Tagen eine Schreibwerkstatt durchgeführt.
... Den festlichen Abschluss bildete eine Feier gemeinsam mit den Eltern.
... Hier wurden Ergebnisse präsentiert, Theaterszenen vorgeführt, Geschichten vorgelesen und Fotos und Filme angeschaut.

Heike Strohäcker, SCHWÄBISCHE ZEITUNG, 20.09.2017

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Schule in den Ferien

15 Schüler besuchten in der letzten Ferienwoche freiwillig die Schule

 

 

RAVENSBURG - 15 Schüler und eine Schülerin genießen die Sommerschule an der Barbara-Böhm-Gemeinschaftsschule. In den Ferien freiwillig aufstehen und in die Schule gehen? 16 Schüler ließen sich auf dieses Wagnis ein und lernten in der letzten Ferienwoche die Schule einmal von einer anderen Seite kennen.
Morgens um 8 Uhr waren die ersten Schüler zur Stelle, deckten den Tisch und stellten die Stühle auf - jeden Morgen begann die Sommerschule mit einem Frühstück. In entspannter Atmosphäre unterhielten sie sich mit den Lehrerinnen Frau Kraus, Frau Bönsch und Frau Hertnagel-Huff über ihre Ferienerlebnisse, aber auch über Sorgen, Ängste und Wissenslücken. Anschließend wurden die Schüler in Gruppen aufgeteilt. Während eine Gruppe mit dem Schriftsteller Klaus Schuker Texte schrieb, die etwas mit Benehmen (Knigge) zu tun haben mussten und die anschließend überarbeitet wurden (Rechtschreibung, Grammatik, Stilregeln), beschäftigte sich die andere Gruppe unter Anleitung einer Lehrkraft spielerisch mit Mathe. Danach tauschten die Gruppen. Aber auch die Wiederholung der englischen Grammatik wurde für interessierte Schüler angeboten.

Die Nachmittage waren mit einem bunten Freizeitangebot gefüllt. Dazu gehörten: Entwerfen eines Logos der Sommerschule und künstlerische Umsetzung auf einem Leintuch; Bau des Holzspiels Wikinger-Kubb für den Schülertreff; Herstellung eines Bumerangs; ein Bogenschießlehrgang mit dem Bogenschießtrainer Oli Hack im freien Gelände; Klettern am Kletterturm beim Kleintierzoo mit den Erlebnispädagogen Stephan Launer und Carsten Pechan.

In einem Theaterworkshop mit der Theaterpädagogin Catriona Blanke wurden die Knigge-Geschichten schauspielerisch umgesetzt. Eltern und Freunde der Teilnehmer durften die Ergebnisse der Woche, einschließlich der Theaterszenen, am Abschlussabend genießen.

Bei dieser Präsentation spürten die Anwesenden das unbeschwerte Miteinander der Schüler und der vertrauensvollen Umgangston zwischen Lehrern und Schülern. Die Schüler bauten Schulangst ab, stopften Wissenslücken und wurden so für den Schulbeginn motiviert. In Übrigen war das ganze Projekt für die Eltern gratis, die Kosten übernimmt das Kultusministerium.

SCHWÄBISCHE ZEITUNG, 22.09.2016

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Trotz Ferien: Kinder gehen freiwillig zur Schule

"RAVENSBURG - Die Sommerferien sind ganz schön lang. Manche Schüler haben Schwierigkeiten, nach sechseinhalb Wochen wieder in den Schulalltag zurückzufinden: morgens früh aufzustehen und zu büffeln. Aus diesem Grund hat das baden-württembergische Kultusministerium ein Pilotprojekt ins Leben gerufen. Unter anderem an der Ravensburger Neuwiesenschule."

 

 

"Ravensburg ist neben Freiburg, Ludwigsburg und Mannheim einer von vier Pilotstandorten der einwöchigen Sommerschulen. Dabei handelt es sich um ein bundesweit einmaliges Bildungs- und Betreuungsangebot in den Sommerferien, bei dem Jugendliche mit Förderbedarf mit und ohne Migrationshintergrund die Chance bekommen, schulische Defizite auszugleichen.

Schreiben und Theater spielen

In Ravensburg sind allerdings Schüler aller Leistungsstufen mit dabei. Neben Unterricht in Mathe, Deutsch und Englisch entwerfen sie in einer Schreibwerkstatt mit Autor Klaus Schuker eigene Texte und lernen mit Schauspielerin Jutta Klawuhn ein Theaterstück. Neuwiesen-Schulrektor Pasqualino Mauta betont, dass sowohl die Schüler als auch die drei Lehrerinnen von seiner Schule freiwillig eine Ferienwoche opfern.
Warum drücken angehende Achtklässler freiwillig ganztägig die Schulbank, obwohl sie doch ausschlafen, am Computer spielen oder sich mit Freunden im Freibad treffen könnten? "Ich möchte mich aufs nächste Schuljahr gut vorbereiten, außerdem bekomme ich ein Zertifikat für meinen Qualipass, was mir später bei der Berufswahl helfen kann", sagt der 13-jährige Tobias Thurner, der als Klassenbester einen Notendurchschnitt von 1,4 hat.
Der CDU-Landtagsabgeordnete und Agrarminister Rudi Köberle bedankte sich gestern beim Sponsor, der Stiftung Ravensburger Verlag, für die Unterstützung. ...

In den Jahren 2010 und 2011 sollen insgesamt 24 einwöchige Sommercamps im Bereich der Haupt- und Werkrealschule angeboten werden. Dafür werden 500000 Euro im Landeshaushalt bereitgestellt. Die Freude am gemeinsamen Lernen soll gefördert und ein guter Start ins neue Schuljahr vorbereitet werden. In den einwöchigen Sommercamps können Schüler im Laufe eines Schuljahres aufgetretene Lerndefizite ausgleichen und den Anschluss an den Leistungsstand der Klasse wieder herstellen.

Angebot ist kostenlos

Die Sommercamps finden ganztägig in der letzten Sommerferienwoche statt. Für das Schulprogramm stehen qualifizierte Lehrkräfte zur Verfügung, die die Jugendlichen in kleinen Gruppen täglich in verschiedenen Lerneinheiten in Deutsch, Mathematik und Englisch unterrichten. Daneben wird bei diesem erlebnisorientierten und zugleich kompakten Bildungsangebot großer Wert auf die Vermittlung von sozialen wie personalen Kompetenzen gelegt. ..."

Annette Vincenz, SCHWÄBISCHE ZEITUNG, 10.09.2010

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In der Ferienschule wird aufgeholt – Modellprojekt

"Im Südwesten läuft mal wieder ein Modellprojekt an. Doch das „Sommercamp" für schwächere Jugendliche ist eine gute Idee und sollte Schule machen.

Die Sommercamps sind überfällig

... Eine Ferienschule zu besuchen, mag Jugendliche zwar viel Überwindung kosten. Ihnen sollte ja auch nach monatelangem Leistungsdruck eine längere Erholung geboten werden. Doch schwächeren Schülern, um die sich zuhause ohnehin niemand kümmert, kann ein Sommercamp womöglich neuen Schwung verleihen. Erst recht, wenn damit auch ein Freizeitvergnügen einhergeht. Das Projekt war überfällig. Das Beispiel des Münsinger Gymnasiums ist zwar handgestrickt. Dass sich das Land anderswo auf Sponsoren stützt, birgt aber einen Extra-Anreiz.

STUTTGART - In der letzten Ferienwoche wird schon wieder unterrichtet: An vier Haupt- und Werkrealschulen treffen sich Jugendliche zum "Sommercamp" - wie in Ravensburg. Das von der Landtags-CDU angestoßene Modell zur Förderung schwächerer Schüler soll bald flächendeckend laufen. ...

In den "Sommercamps", die sich vor allem an Haupt- und Werkrealschulen ab Klasse acht richten, soll nicht nur gebüffelt werden. In Zusammenarbeit mit Sponsoren sind auch Projekte geplant. In der Ravensburger Hauptschule Neuwiesen wird Anfang September mit der Stiftung Ravensburger Verlag eine Schreibwerkstatt eingerichtet. ..."

Andreas Schanz, SCHWÄBISCHE ZEITUNG, 06.08.2010

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Anmerkungen der Schüler zur Schreibwerkstatt im Rahmen des „Sommercamp-2010“:

Was hat mir gefallen?

 

Was hat mir nicht gefallen?

 

Was habe ich gelernt?

 

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